Marathon-Olympiaqualifikation: Teilnehmerbegrenzung gefallen – Wer läuft das Limit?

Nach zahllosen Diskussionen rund um die Qualifikationskriterien für den Marathon im Rahmen der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo im Jahr 2018 scheinen sich diese nun zu ändern.

Mit Qualifikationszeiten von  2:11:30 Stunden für Männer und 2:29:30 für Frauen waren die Limits des Leichtathletik-Weltverbandes sehr eng. Die Anzahl der Teilnehmer wurde mit 80 Frauen und 80 Männern stark begrenzt. Unter der Berücksichtigung, dass jedes Land maximal drei Männer und drei Frauen schicken darf, wurde das Limit bereits von über 90 Athleten unterboten.

World Athletic rudert nun zurück und hebt die Beschränkung auf 80 Männer und 80 Frauen auf. Alle Athleten, die die internationale Norm unterbieten, sind für World Athletic startberechtigt.

Herzog und Ketema fix

Lemawork Ketema (2:10:44 beim VCM 2019) und Peter Herzog (2:10:57 in Berlin 2019) haben das internationale Limit bereits unterboten und sind fix für den Olympiamarathon in Sapporo qualifiziert. Valentin Pfeil (Personal Best: 2:12:55) und Christian Steinhammer (Personal Best 2:17:19) müssen im Herbst oder Frühjahr neue persönliche Bestzeiten laufen, um sich zu qualifizieren. Auch für Timon Theuer ist der Zug noch nicht abgefahren.

Wutti muss Limit laufen

Bei den Frauen blieben bisher 66 Läuferinnen unter der internationalen Norm von 2:29:30 Stunden. Eva Wutti hatte eine Qualifikation für die Olympischen Spiele über die Weltrangliste angepeilt. Dies ist aber nur mehr möglich, wenn das Teilnehmerlimit von 80 Läuferinnen noch nicht erschöpft ist. Um beruhigt für die Olympischen Spiele planen zu können, wird wohl auch Eva Wutti das Limit von 2:29:30 Stunden unterbieten müssen.

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